Iron Lake Challenge #11: Königssee

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Iron Lake Challenge #11: Königssee
Kategorie: [Iron Lake Challenge]
von: [Matthias]
Tour vom: 27.8.2026
eingetragen: 28.8.2026

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[Ausgesetzt], [Bergpfad], [Hoch], [Klettern], [Weit]
Gesamtstrecke: 0
Max Höhe: 0
Min Höhe: 0
Aufstieg gesamt: 0
Abstieg gesamt: 0
Trackzeit gesamt: 0

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Beschreibung:
Die härteste Umrundung eines bayrischen Sees dürfte wohl die des Königssees sein. mit 39km und über 2500hm fordert sie alles, Ausdauer und Technik sind gefragt, will man diese Umrundung als Tagestour durchziehen.
 
Wegpunkte:
Schönau (603m) - Malerwinkel - Königsbachalm (1187m) - Gotzenalm (1683m) - Kaunersteig - Saletalm (603m) - Viehtriebsteig - Schrainbachfall - Hirschau - St. Bartholomä - Rinnkenndlsteig - Kührointalm (1406m) - Klingersteig - Schönau
 
Wegbeschreibung:
Am Großparkplatz von Schönau am Königssee (9€/Tag) starte ich meine Tour, und gehe erstmal den kurzen Umweg zum Malerwinkel. Von dort geht es immer steil bergauf, über die Königsbachalm bis zur Gotzenalm, dem höchsten Punkt der Tour. Hier mache ich erstmal Rast, bevor es an der Regenalm vorbei über den Kaunersteig wieder nach unten in Richtung Saletalm geht. Der Kaunersteig ist nicht zu unterschätzen, steile und rutschige Passagen, in kombination mit Drahtseilversicherungen im Absturzgelände machen diesen Steig zu einer echten Herausforderung. An der Saletalm angekommen, gibt es für mich erstmal ein Eis und ein Radler, bevor ich mich auf die Suche nach dem alten Viehtriebsteig mache. Hierfür muss ich die Saletalm umgehen und mich in westlicher Richtung immer am Ufer halten, bis ich wieder auf Pfadspuren treffe. Dieser Weg ist nicht markiert oder Beschildert, aber wenn man weiß wo man suchen muss, findet sich doch ein deutlicher Pfad. Hier wird es steil, rund 250hm schraubt sich der Weg im steilen Waldhang nach oben, bis ich am Schrainbach wieder auf einen größeren Weg stoße, der mich wieder nach unten Richtung Hirschau führt. Am imposanten Schrainbachfall vorbei, erreiche ich bald die Halbinsel Hirschau, und komme nun erstmal zügig voran. Vorbei an einer riesigen Warteschlange aus Touristen, die wieder per Boot zurück nach Schönau wollen, mache ich am Nordende der Halbinsel noch einmal Rast, und bereite mich moralisch auf den Anstieg über den Rinnkendlsteig vor. Hier wird mir noch einmal alles abverlangt, rund 700hm Schraubt sich der Weg an einer Steilwand empor, wieder erwarten mich steile Passagen, ausgesätztes Gelände, Leitern und Drahtseilversicherungen, alles im absoluten Absturzgelände, hier ist noch einmal volle Konzentration gefragt, bis ich vollkommen erschöpft bei der Archenkanzel ankomme. Diese lasse ich aber aus zeitgründen links liegen und mache mich direkt auf den Weg zur Kührointalm, wo ich noch eine letzte ausgibige Rast einlege. Nun erwarten mich 800hm Absiegt, aber glücklicherweise auf bequemen Radwegen, da es bereits dunkel wird und ich nun mit Taschenlampe unterwegs bin. Am Grünsteinklettersteig wird es noch einmal richtig steil, mit geschätzten 90% Gefälle geht es über den Klingersteig nach unten, bis ich endlich in Schönau ankomme.
 
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