[GPX-Download]Beschreibung: Vom ganzen Allgäu aus ist er zu sehen, und somit kein Wunder, dass ich irgendwann auch mal oben stehe 😉 Im Sommer wohl eine eher unkomplizierte Runde, hat sie im Winter doch ein paar Tücken. Alles in allem aber sehr lohnenswert, besonders wenn man früh genug kommt um auch mal alleine auf dem stark frequentierten Gipfel zu stehen!
Wegbeschreibung: Mein Start ist am Parkplatz des Gasthauses Alpenblick bei Burgberg (6€ bei Zahlung mit App). Von hier aus gehe ich zunächst auf der Straße entlang Richtung Osten, bevor ich nach ca. 1,5km an der Kehralpe links abbiege. Nun wird es auch steil, aber mit Blick zum Gipfel erreiche ich schon bald die Obere Schwande, wo ich auf den Sonnenaufgang warte. Im Sonnenschein gehe ich nun weiter, größtenteil durch den Wald schlängelt sich nun der Weg, und wird kurz vor erreichen des Grates nocheinmal ordentlich steil. Auf dem Grat angekommen komme ich nun wesentlich besser voran, weil es weniger steil ist. Schon bald stehe ich vor der Sendeanlage der Hochwarte, und muss mich entscheiden, ob ich das mit "Betreten verboten, Lebensgefahr, Kameraüberwachung" beschilderte Gelände der Sendeanlage am Rande betrete oder den verschneiten und ungespurten Steilhang unterhalb quere - ich entscheide mich für die erste Option, da der Zaun, der mich davon abhalten sollte nicht mehr existiert und auch deutlich sichtbare Pfade durch das Gelände führen. Ich erreiche unbeschadet die Seilbahn des BR und muss nun einen sehr steilen Nordhang queren. Glücklicherweise ist dieser gut gespurt und der Schnee sehr griffig, also bringe ich die 50m hinter mich und finde mich bald auf der anderen Seite des Funkturmes auf dem Grat wieder. Der Grat führt durch eine flache Senke bis zum Übelhorn, dem Hauptgipfel des Grünten.
Eine ausgiebige Pause später entscheide ich mich für den Süd-Ost-Abstieg, um den steilen Nordhang nicht noch einmal queren zu müssen. Ich steige gut 60m ab, bevor ich feststellen muss, dass der Weg für mich nicht ohne größere Mühen und Gefahren zu gehen ist. Also drehe ich um, passiere nocheinmal den Gipfel, quere nocheinmal den Nordhang (wo mir natürlich eine ganze Gruppe ohne Grödel entgegenkommt die nicht am Einstieg warten konnte bis ich durch bin, was die Sache doppelt schwierig und unnötig gefährlich macht), und steige nun über gut eingelaufene Pfade zum Grüntenhaus ab. Von hier aus geht es weiter durch das Tal des Wustbachs nach unten, bis ich wieder auf breite Forstwege und schließlich auf die Straße treffe, die mich zurück zum Startpunkt führt.